Symptome von Nierenerkrankungen werden durch eine Reihe von Merkmalen ausgedrückt, und es ist nicht immer möglich, ihre Reihenfolge vorherzusagen. Diese Organe sind für den Prozess von Freisetzung einer Reihe von schädlichen Substanzen aus dem Körper verantwortlich sowie sorgen für seine normale Funktion.

Gründe der Nierenerkrankungen

Ursachen zur Verletzung der Nierengewebe können solche Faktoren sein:

  • bakterielle oder Virusinfektion,
  • gutartige bzw. bösartige Neubildungen,
  • Stoffwechselstörung,
  • autoimmune Läsionen,
  • Anomalien bei intrauteriner Entwicklung,
  • Konkrementbildung,
  • bewegungsarme Lebensweise,
  • schlechte Angewohnheiten.

Laut der Statistik werden Pathologien von Nieren bei 3,5% der Bevölkerung beobachtet. In den meisten Fällen werden diese Krankheiten bei Frauen beobachtet; diese Tatsache wird durch eine besondere Struktur weiblicher Urogenitalorgane erklärt.

Am häufigsten gibt es solche Pathologien von Nieren:

  • Hydronephrose,
  • Pyelonephritis,
  • Glomerulonephritis,
  • Urolithiasis,
  • Niereninsuffizienz,
  • Nieren-Zysten und andere Neubildungen.

Symptome potentieller Nierenerkrankungen

Nierenerkrankungen können durch Anzeichen und Symptome manifestiert werden:

Symptome einer Vergiftung (Schwäche, Fieber, Kopfschmerzen). Solche Symptome werden am häufigsten bei Entzündungen der Nierengewebe (Pyelonephritis oder Glomerulonephritis) beobachtet.

Ödem. Dieses Symptom wird durch unvollständige Ausscheidung von Flüssigkeit provoziert und häufiger am Morgen beobachtet. Bei Fettleibigkeit sind Schwellungen ausgeprägter. Dabei werden Gewebe im Bereich dieser Ödeme locker und weiß.

Ein- oder Zweiwegschmerzen im Lenden-Bereich. Sie können ziehend oder schneidend, sowie bei der Bewegung der Steine intensiver und auf der linken und/oder rechten Seite des Bauches lokalisiert werden. Häufiger werden Sie bei akuten entzündlichen Reaktionen, Neoplasmen oder Nierentuberkulose beobachtet.

Schwere Schmerzen werden bei Paranephritis, Verstopfung des Ureters durch Massen von Nierengeweben, Niereninfarkt oder apostematöser Nephritis beobachtet. In diesem Fall können Blutgerinnsel oder Eitrigkeiten im Urin gefunden werden.

Manchmal treten Rückenschmerzen im Stehen auf und verschwinden in einer horizontalen Position. In solchen Fällen erfordern Sie eine detaillierte Untersuchung – es geht um mögliche Absenkung einer der Nieren.

Blut im Urin. Urin ähnelt der Farbe vom Fleischabwasser und wird intensiver bei Belastungen gefärbt. Dieses Symptom kann mit der Entwicklung von chronischer Pyelonephritis, Nierenverletzung, Nierentumor oder Entdeckung von Steinen im Nierenbecken verbunden sein.

Durst oder Mundtrockenheit. Ein solches Symptom kann durch eine Verletzung der Ausscheidung von Flüssigkeit aus dem Körper provoziert werden.

Erhöhter Blutdruck. Durchblutungsstörungen führen bei Nierenerkrankungen zu einem erhöhten Blutdruck. Bei Patienten gibt es keine intensiven Kopfschmerzen und in seltenen Fällen gibt es hypertensive Krisen. Eine langfristige Erhöhung der Blutdruck-Indikatoren, die mit Antihypertensiva schlecht reduziert werden kann, mag auf die Pathologie der Nierenarterien hinweisen.

Veränderungen im Nervensystem. In den Anfangsphasen der Entzündung in Nierengeweben können Intoxikationsprozesse zur Entwicklung einer nervösen Erregung führen, die zum Verlust des Bewusstseins, unfreiwilligen Wasserlassen, Gebiss, Zustand der Hemmung und Schläfrigkeit führt. Solche Zustände können bei einem nephrotischen Syndrom auftreten, das durch verschiedene Nieren- und andere Pathologien provoziert wird, die mit Stoffwechselstörungen verbunden sind.

Symptome der Nierenschäden können durch ihre Schwere und kombinatorischen Eigenschaften unterschiedlich sein. Um genaue Diagnosen bei Patienten zu bestimmen, muss man einen Nephrologen oder Urologen sehen und einen Untersuchungskurs nehmen.

Diese Untersuchung kann solche Verfahren enthalten:

  • Urin – und Blutuntersuchungen,
  • Urinausscheidende Organe Ultraschall,
  • Test auf biochemische Blutindikatoren,
  • Test auf TORCH-Infektion,
  • Test auf immunologische Störungen,
  • Ausscheidungsurographie,
  • MRT-Diagnostik von Nieren,
  • CT von Nieren,
  • radiologische Untersuchungen.

Nach dieser Untersuchung muss der Patient die vom Arzt vorgeschriebene Behandlung vornehmen. Diese kann therapeutische und chirurgische Techniken umfassen, die darauf abzielen, die Nieren zu stabilisieren.